Eine Tagestour mit dem Fahrrad von Alt Schwerin bis nach Dobbertin

Eine Tagestour mit dem Fahrrad von Alt Schwerin bis nach Dobbertin

Streckenverlauf der Tagestour mit dem Fahrrad

Alt Schwerin – Parkplatz Alt Schwerin – Straße nach Mönschbusch – links abbiegend auf Wanderweg E10 - Querung der B192 – Knüppelweg Richtung Naturparkverwaltung – links abbiegend zum „Moorochsen“/ Aussichtsturm – weiter auf Knüppelweg/ Richtung Naturparkverwaltung – 3,5 km die B103/ Richtung Abzweig. Worcester Teerofen – 250 m nördlich G12 – Schwinzer Heide – ca. 6 km Hauptweg – Walddorf Wooster Teerofen - Campingplatz Großer Langhagensee - ca. 1 km Rundweg R3/ Richtung Naturschutzgebiet Dünenkiefernwald am Langhagensee - Walddorf Wooster Teerofen - Waldweg/ Richtung Ort: Neu Sammit – Sammit – Betonspurplattenweg/ westliche Richtung ca. 0,6 km – Naturschutzgebiet Jellen - Wegkreuzung vor Walddorf Jellen / rechtsabbiegend - sternartiges Wegkreuz/ auf den R5 – Alt Schwinz – Richtung Straße Bossow-Dobbertin – hier rechts einbiegend/ Richtung Lüschow – asphaltierter/ geschotterter Waldweg nach Dobbertin

Länge: ca. 27 km

Beschreibung der Fahrradtour

Der Radweg führt zuerst entlang der Straße Richtung Nossentiner Heide über Mönschbusch bis zum „Moorochsen“

Alternativ zur stark befahrenen B 192 sollte man das erste Ziel der Fahrradtour, die Naturparkverwaltung Nossentiner/Schwinzer Heide, über Mönchbusch ansteuern. Die dahin führende Straße, ausgeschildert nach Mönschbusch und Karow erreicht man vom Parkplatz der Alt Schweriner Gaststätte aus. In Mönchbusch muss man mit dem Fahrrad scharf links abbiegend der als Wanderweg E10 markierten Asphaltstraße folgen.

Man erreicht die B192, muss diese queren, um auf einem Straßen begleitenden, leider nur sehr schmal bemessenen Radweg und Knüppelweg zur Naturparkverwaltung zu gelangen. Zuvor sollte man aber unbedingt dem linksseitig abzweigenden Weg zum „Moorochsen“, einem Aussichtsturm, folgen, um Einsicht in die einzigartige Torfstichgewässerwelt des Naturschutzgebiet Nordufer Plauer See zu erhalten. Im Informationszentrum erfährt man alles Wissenswerte über den Naturpark.

Das Infozentrum NSG „Nordufer Plauer See“ bietet Wissenswertes über den Naturpark

Vom Naturparkzentrum aus muss man ohne Alternative 3,5 km die B103 bis zur Wegabzweigung nach Wooster Teerofen fahren, die ca. 250 m nördlich von Teerofen, markiert mit G12, abgeht.

Für den Rest des Tages bewegt man sich nun mit dem Fahrrad in den weiten Wäldern der Schwinzer Heide. Nach ca. 6 km Fahrt durch abwechslungsreiche Kiefernheide erreicht man, immer dem Hauptweg folgend, das Walddorf Wooster Teerofen. Die einzige Verfahrmöglichkeit an dieser Stelle der Fahrradtour besteht an der ausgeschilderten Abzweigung nach Hahnenhorst. In Wooster Teerofen erinnert der Ortsname an die früher hier erfolgte Teerbrennerei. Am Großen Langhagensee befindet sich ein Campingplatz mit Badestelle und Gaststätte (Saisonbetrieb).

Die Fahrradtour bietet lohnenswerte Abstecher in die Naturschutzgebiete des Kleinen und Großen Langhagensees

Lohnenswert sind Abstecher in die Naturschutzgebiete um den Paschensee, einem Klarwassersee mit spezifischer Fauna und Flora, und um den Großen und Kleinen Langhagensee. Von beiden Gebieten erhält man charakteristische Eindrücke auf dem Rundwanderweg Pagensee (R4), der die Fortsetzung des Ortsweges „Am Walde“ bildet und direkt zu einer Aussichtsstelle am See führt.

Auf der Radkarte ist nun der Rundweg R3 verzeichnet

Zum Naturschutzgebiet Dünenkiefernwald am Langhagensee, einer Binnendüne mit lichtem Kiefernwald und prächtigen Wacholderbeständen, gelangt man auf dem Rundweg R3, der direkt gegenüber dem Ortsweg „Am Walde“ beginnt. Beide Ziele sind mit jeweils 1 km Entfernung per Rad erreichbar. Ein durchgängiges Befahren der gesamten Rundwanderwege ist nicht möglich. Als Maximalvariante bietet sich ein Fußmarsch von ca. 1h 20‘ um den Paschensee an, wobei sich nur an wenigen Stellen freie Sicht auf den See bietet und ca. 150 m Wanderpfad durch Sumpfgelände verlaufen. Danach sollte per Rad ein Kurzbesuch des Dünenkiefernwaldes am Langhagensee erfolgen.

Die Radtour durch Mecklenburg führt nun von Wooster Teerofen Richtung Neu Sammit bis auf den „Langseer Rundweg“

Von Wooster Teerofen aus führt ein straßenartiger Waldweg in Richtung Neu Sammit. Nach Querung der Straße Bossow-Dobbertin folgen ca. 450 m Kopfsteinpflaster (befahrbarer Randstreifen). Der danach links abbiegende, mit G12 markierte Waldweg, ist wieder gut befahrbar. Nach der Durchfahrt von Neu Sammit hält man sich rechts und folgt der Wegmarkierung „Langseer Rundweg“. Der Radweg begleitet zunächst das Seeufer, bietet Ausblicke auf den See und führt auch zu einem direkten Seezugang. Im weiteren Verlauf berührt er die Wiesenniederungen des Langsees, die mit abwechslungsreichen Waldrändern, den Bruchwäldern am Seeufer und Gehölzgruppen eine parkartige Landschaft bilden.

Mit dem Fahrrad geht es nach Alt Sammit – hier lädt das "Reiterstübchen" zum Verweilen ein

Kurz vor Alt Sammit zwingt eine sandige, ansteigende, aber kurze Wegstrecke zum Absteigen. Alt Sammit selbst ist etwas stillos und das in Rekonstruktion befindliche spätklassizistische Jagdschloss ist nicht zugänglich. Die malerische Dorfkirche ist ein rechteckiger Feldsteinbau des 13. Jahrhunderts Unterwegsgastronomie bietet das „Reiterstübchen“.

Man verlässt Alt Sammit mit dem Fahrrad in westlicher Richtung über einen neuen Betonspurplattenweg, der sich als mäßig bis schlecht befahrbarer Schotterweg fortsetzt und wieder in die einsame Schwinzer Heide führt.

Durch die Schwinzer Heide hindurch führt der Radweg Richtung Naturschutzgebiet Jellen

Im Wald werden die Wegverhältnisse deutlich besser und ca. 0,6 km nach einem Schlagbaum erreicht man das Naturschutzgebiet Jellen, der älteste Kiefernforst der Heide. Die 1790 angepflanzten Kiefern haben sich zu mächtigen Föhren entwickelt und sind nun Bestandteil einer Naturwaldzelle, in der sich ein natürlicher Zwischenwald aus Rotbuchen und Stieleichen entwickelte. Etwa 1,7 km weiter passiert man links des Weges einen lichten Kiefernforst mit üppigem Wacholderbestand, ein Naturdenkmal aus Zeiten, in der die Heide beweidet wurde und sich Wacholder als lichtliebendes und verbissfestes Gehölz ansiedelte.

Eine Wegkreuzung vor dem Walddorf Jellen führt auf den Radweg R5

Durch weitläufige Kiefernforste unterschiedlichen Alters gelangt man zu einer Wegkreuzung vor dem Walddorf Jellen. Dort biegt man nach rechts ab und erreicht ein markantes sternartiges Wegkreuz mit einem alten Transformatorhaus. Man folgt dem links abbiegenden und mit R5 beschilderten Weg, bis an einer großen Waldwiese die Mini-Siedlung Alt-Schwinz erreicht wird. Hier sollte man sich unbedingt von dem idyllischen Freiluftsitzplatz der Fischräucherei und einem verlockenden Imbissangebot verführen lassen.

In Richtung der Straße nach Boitin führt die Tagestour bald zum Ziel – Dobbertin ist in Sicht

Danach fährt man weiter zur Straße Bossow-Dobbertin, auf die man rechts einbiegt. Nach kurzer Fahrt bergab verlässt man diese nach etwa 400 m im Kurvenbereich nach rechts, dem z.T. schlecht befahrbaren, aber kurzen Waldweg nach Lüschow folgend. Von Lüschow aus erreicht man in wenigen Minuten auf asphaltierten bzw. geschotterten Wirtschaftswegen das Tagesziel Dobbertin.

Verbleibende Zeit sollte man für eine erste Ortserkundung nutzen. Besonders reizvoll ist ein abendlicher Aufenthalt im Klostergelände. Vom Uferweg aus hat man eine schöne Aussicht auf den Dobbertiner See und kann sich dem Flair des alten Klosterensembles hingeben - ein wunderschönes Ziel auf der Radkarte.

Schauen Sie sich weitere empfehlenswerte Routenbeschreibungen für Tagestouren mit dem Fahrrad an.

 

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